Ein Besuch in Reckenfeld…

April 24, 2017
Max Reifig

Ist zwar schon ein bisschen her, aber ich habe mich diesmal in einem Unternehmen umgesehen, was zunächst erstmal nicht unbedingt das gelbe vom Ei verspricht. Zumindest, was das zu produzierende Endprodukt angeht.

Aber: getäuscht. Egeplast, das kleine, expandierende Unternehmen in Reckenfeld, das Rohrsysteme herstellt entpuppte sich als kleines Highlight. Rohre jeglicher Art werden hier hergestellt. Egeplast war auch an der Erstellung der längsten Bierpipeline in Belgien beteiligt. Außerdem wird das Unternehmen in Zukunft viel in Richtung Glasfasertechnik gehen. Der Ausbau der Produktionshallen ist sowieso schon geplant.

Unternehmen dieser Art, die nach Tarif bezahlen, auf dauerhafte Arbeit und auf die Region setzen sind für meinen Wahlkreis von allerhöchster Bedeutung.

Hier findet Ihr noch den detailreichen Pressebericht.

 

Landtagskandidatin Ulrike Reifig besucht „Egeplast“ in Greven

Ein Unternehmen zum Vorzeigen

Greven.  Beeindruckt zeigte sich die SPD-Landtagskandidatin Ulrike Reifig jetzt vom Grevener Unternehmen „egelplast international“. Volle Auftragsbücher, Investitionen in neue Maschinen und Hallen – und, was der SPD-Politikerin besonders gefiel: „Hier wird wirklich etwas für das Wohl der Mitarbeiter getan, hier ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf mehr als nur Schlagwort“, lobte sie nach einem Informationsbesuch.

Dr. Ansgar Strumann, geschäftsführender Gesellschafter von „egelplast“, stellte das Unternehmen vor. Im frühen 20 Jahrhundert gegründet, wird es jetzt bereits in vierter Generation als Familienunternehmen geführt. In den 50-er Jahren wandelte es sich von einem Textil- zu einem Kunststoffunternehmen.

Inzwischen ist „egeplast“ längst weltweit tätig, zu den Kunden zählen viele große Versorgungsunternehmen und Netzbetreiber. Die am Standort Greven produzierten Kunststoffrohrsysteme transportieren unter anderem Wasser und Gas sowie Strom und Daten, sie werden als Kabelschutz und als Industrieleitungen verlegt.

Fachkräfte dringend gesucht

280 Angestellte hat das Unternehmen derzeit. Es könnten aber gerne noch ein paar mehr sein, wie Strumann sagte. „Uns fehlen Fachkräfte“, sagte er. So suche man seit mehreren Monate Leute für 20  Stellen. Bisher vergeblich.

Dabei will das Unternehmen seinen Mitarbeitern einiges bieten. So ist eine neue Mensa gebaut worden, die auch von benachbarten Firmen genutzt werden kann. Zudem gibt es sogar einen kleinen Fußballplatz, der in den Pausen genutzt werden kann.

Besonders erfreut war Reifig darüber, dass „egeplast“ Arbeitsplätze anbietet, die dem Wunsch der Mitarbeiter nach besserer Vereinbarkeit von Familie und Beruf gerecht werden. „Das muss auch so sein, für die nachwachsende Generation ist das sehr, sehr wichtig“, sagte sie.

Arbeitskräfte aus der Region

Die Landtagskandidatin freute sich zudem, dass der Charakter eines Familienunternehmens trotz des weltweiten Betätigungsfeldes erhalten geblieben ist. So schauen zum Beispiel die Großeltern von Strumann freitags noch oft in der Mensa vorbei und plaudern beim Essen mit den Mitarbeitern.

Die Beschäftigten stammen ganz überwiegend aus der Region, manchmal kommen sogar mehrere aus einer Familie. „Für den Standort Greven und für die nähere Umgebung ist so eine Verwurzelung eine gute Wirtschaftsnachricht“, sagte Reifig.

Sie kündigte an, sich im neuen Landtag für weiterhin gute Rahmenbedingungen der heimischen Unternehmen einzusetzen. „Ich weiß, was die Firmen brauchen“, sagte Reifig, die selbst einige Jahre in der Industrie gearbeitet hat.

 

Eure Ulrike